Weitere Kompetenzen

Begleitmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit

Im Rahmen seiner fachlichen Arbeit in der Projektförderung ist der DLR Projektträger auch für Begleitmaßnahmen zuständig. Dazu gehört insbesondere die Organisation und Durchführung von nationalen und internationalen Veranstaltungen sowie von Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit.


Abgeschlossene Förderschwerpunkte

Wissenschaftsforschung
Die Projektförderung in diesem Bereich zielte darauf, Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu untersuchen und gleichzeitig das Capacity Building in der Wissenschaftsforschung in Deutschland zu stärken, um u.a. die Anschlussfähigkeit an die anglo-amerikanische Forschungslandschaft zu gewährleisten. Im Anschluss an eine Sondierungsphase (2002) wurden in einer ersten Förderphase (2003-2008) zwölf Forschungsprojekte zum Thema "Wissen für Entscheidungsprozesse" gefördert. Die zweite Förderphase (2008-2013) thematisierte Fragen rund um die „Neue Governance der Wissenschaft“. Die Ergebnisse der ersten Förderphase zum Thema "Wissen für Entscheidungsprozesse" sind nachzulesen in dem Buch „Wissensproduktion und Wissenstransfer. Wissen im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit“ (2008), herausgegeben von Renate Mayntz, Friedhelm Neidhardt, Peter Weingart und Ulrich Wengenroth. Der Ergebnisband zur zweiten Förderphase "Neue Governance der Wissenschaft. Reorganisation – externe Anforderungen – Medialisierung", herausgegeben von Edgar Grande, Dorothea Jansen, Otfried Jarren, Arie Rip, Uwe Schimank und Peter Weingart, erschien 2013.

Übersetzungsfunktionen der Geisteswissenschaften
Übersetzungsleistungen stellen eine Basiskompetenz des Menschen dar. Sie schlagen sich zum Bespiel in Fertigkeiten und Fähigkeiten wie Sprechen, Abbilden, Ordnen, Vergleichen, Zählen oder Erinnern nieder und sind gleichzeitig eine geisteswissenschaftliche Kernkompetenz. In den Konzepten "Verständigung" (intra- und interkulturelle Diskurse), "Vergegenwärtigung" (der Vergangenheit im Sinne eines kulturellen Gedächtnisses) und „Übertragung" (Diskurs zwischen Geistes-, Sozial-, Lebens- und Naturwissenschaften) spiegeln sich zentrale Aspekte der Übersetzungskompetenz der Geisteswissenschaften wider. Im Rahmen der BMBF-Bekanntmachung "Übersetzungsfunktionen der Geisteswissenschaften" wurden insgesamt 25 Verbundvorhaben gefördert. 14 davon erforschten die Übersetzungsthematik anhand von Objekten und Ansätzen aus dem musealen Bereich, elf weitere Projekte bearbeiteten Fragen rund um die Übersetzungsthematik anhand unterschiedlichster Kulturaspekte in Zusammenarbeit zwischen Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen.


Förderinitiative "Freiraum für die Geisteswissenschaften"

Mit der Initiative "Freiraum für die Geisteswissenschaften" (2007-2012) hat das BMBF seine Förderung im Bereich der Geisteswissenschaften strategisch aufgebaut und entsprechend den Empfehlungen des Wissenschaftsrats neue Förderformate für die Geisteswissenschaften, wie die Käte Hamburger Kollegs, entwickelt und umgesetzt. Die Initiative wurde von der Wissenschaft ausgesprochen positiv beurteilt. Viele Erfahrungen und Erfolge der Initiative sind in das aktuelle Rahmenprogramm für die Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften (2013-2017) eingeflossen.

Wechselwirkungen zwischen Natur- und Geisteswissenschaften
Ziel des Schwerpunktes war die gleichberechtigte Diskussion verschiedener Fächerkulturen und der Einsatz geisteswissenschaftlicher Methoden zur Deutung naturwissenschaftlicher Daten und Ergebnisse. Dazu arbeiteten Forscherinnen und Forscher aus den Geistes- und Naturwissenschaften in interdisziplinären Forschungsverbünden zusammenarbeiten. Es wurden Projekte mit zwei Fächerschwerpunkten gefördert:
a) Archäologie und Altertumswissenschaften (2008-2011) sowie
b) Sprach- und Literaturwissenschaften (2008-2011/2011-2014).
Über die Abschlusstagung des Förderschwerpunktes berichtet ein Beitrag des Deutschlandfunks.

 

Dokumente

Ansprechpartner

Wissenschaftsforschung
Dr. Monika Wächter
0228 3821-1597
0228 3821-1500

E-Mail

Übersetzungsfunktion der Geisteswissenschaften
Dr. Christopher Wertz
0228 3821-1577
0228 3821-1500 E-Mail